Wenn Maschinen denken lernen

Wenn Maschinen denken lernen


Chancen und Risiken der Künstlichen Intelligenz
„Künstliche Intelligenz – Chance oder Gefahr?“ Mit dieser Frage eröffnete Lambert Zumbrägel, Medienpädagoge der Stadtbücherei Würzburg, seinen Vortrag vor Mitgliedern der Seniorenvertretung der Stadt Würzburg – und traf damit genau den Nerv der Zeit.

KI im Alltag – mehr als nur Technik

Zumbrägel machte deutlich, dass KI längst Teil unseres Alltags ist: vom Smartphone, das Gesichter erkennt, über Navigationssysteme bis hin zu Programmen, die Texte schreiben oder Krankheiten erkennen. „KI kann vieles erleichtern – aber sie darf uns nicht das Denken abnehmen“, betonte er.

Wenn Maschinen denken lernen
Medienpädagoge Lambert Zumbrägel erklärte im Falkenhaus der Stadtbücherei Würzburg die Chancen und Risiken der Künstlichen Intelligenz.

Fragen, die bewegen

Die Zuhörerinnen und Zuhörer beteiligten sich lebhaft an der Diskussion. Wie sicher sind unsere Daten? Wer haftet, wenn ein Algorithmus Fehler macht? Wie verändert sich das menschliche Miteinander, wenn Maschinen scheinbar „denken“? Die aufgeworfenen Fragen zeigten: Künstliche Intelligenz ist nicht nur eine technische, sondern auch eine gesellschaftliche Herausforderung.

Verständlich, humorvoll und nah an der Lebenswelt

Zumbrägel verstand es, komplexe Zusammenhänge verständlich zu erklären. Er warb dafür, sich offen, aber kritisch mit KI auseinanderzusetzen: „Wir dürfen KI nicht einfach laufen lassen. Es liegt an uns, sie sinnvoll zu gestalten – mit Augenmaß und Neugier.“

Fazit: Mehr Interesse als Sorge

Am Ende des Nachmittags herrschte wenig Sorge, eher Aufbruchsstimmung. Einige Seniorenvertreter:innen nahmen sich vor, digitale Werkzeuge künftig bewusster zu nutzen und das Thema weiterzuverfolgen. Die Seniorenvertretung kündigte an, weitere Veranstaltungen zum Thema Digitalisierung und Medienkompetenz zu überlegen – denn eines wurde deutlich: Über KI zu reden heißt auch, über sich selbst zu reden – über Vertrauen, Verantwortung und Zukunft.