Bingo! Bingo!

Bingo! Bingo!

Sonntagnachmittag, 30. November, kalt, nass! Was macht man da, wenn man alleine lebt oder Lust hat, mit anderen zu reden und etwas zu unternehmen. Das Quartier Versbach hatte an diesem Sonntag ein Angebot, einen Bingo-Nachmittag.

Neun Interessenten trafen sich im Bürgerhaus Versbach um 14 Uhr, darunter die beiden Spielleiter und eine bunte, erwartungsfrohe Schar Senioren. Eine Tischzeile wurde eingerichtet, dekoriert, ein Teller mit duftendem Gebäck und leckere Bonbons, Advent eben. Zwischenzeitlich hatte ein guter Geist einen wärmenden Kaffee gezaubert. Am Kopf nahmen die Spielleiter mit Gerät Platz und erzählten aus Ihrem beruflichen Schicksal und wie sie zu diesem Angebot gelangten.

Bingo! Bingo!
Die beiden Spielleiter Peter und Karl

Dann wird der Spielablauf erklärt. Jede/r Teilnehmer/in bekommt eine Karte mit einer Auswahl von 25 im Quadrat angeordneten Zahlen zwischen 1 bis 75. Die Spielleiter ermitteln mit einer handbetriebenen Kugelmaschine eine Zahl zwischen 1 und 75, rufen sie aus, alle Spieler prüfen, ob die ausgerufene Zahl auf der vorliegenden Karte aufscheint, wenn ja, wird die Zahl mit einem farbigen Chip markiert. Wenn dann nach einigen Zahlenermittlungen eine 5er-Reihe komplett markiert ist, ruft der Spieler sofort „Bingo“ und beendet als Gewinner das aktuelle Spiel.

Weil das bei aller Einfachheit aber auch spannend ist, braucht man etwas Erholung, Gespräch und zur Tasse Kaffee einen Keks. Dann beginnt die nächste Runde. Die Spielleiter wechseln sich bei der Aufgabenverteilung ab, es gibt vielerlei Kommentare und die Spielabläufe werden immer flüssiger.

Nach zwei Stunden und um die 10 Runden beschließt man, für heute Schluss zu machen. Fast jede/r hat mindestens einmal „Bingo“ ausgerufen, also ein Erfolgserlebnis gehabt und sogar einen kleinen Preis bekommen. Die Beteiligten haben sich nicht nur gesehen, sondern haben die neuesten Informationen ausgetauscht, die Einsamkeit vertrieben und Geselligkeit genossen. Nach Fasching will man sich wieder treffen.

Text und Foto: Dieter Preiser SV-Wue