Bayerischer Innovationspreis Ehrenamt 2022: Ihr Engagement wird ausgezeichnet

Das Leitthema für 2022: „Ehrenamt – damit gewinnen wir alle!“

Sie haben ein Projekt, das zeigt, wie wertvoll Bürgerschaftliches Engagement für uns alle ist und das sich durch eine innovative Idee oder eine modellhafte Initiative auszeichnet? Sie sitzen an einer Idee, die noch nicht realisiert ist, jedoch Menschen für die Gestaltung unserer Zukunft durch ehrenamtliches Engagement begeistern soll?

Dann bewerben Sie sich beim Bayerischen Innovationspreis Ehrenamt 2022. Mit dieser Auszeichnung möchten wir das Bürgerschaftliche Engagement, das über fünf Millionen Menschen in Bayern leben, würdigen.

Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 75.000 Euro vergeben, um das Engagement in Bayern weiter zu unterstützen. Ausgezeichnet werden Einzelpersonen, Teams oder Organisationen, die innovative, gemeinwohlorientierte Ideen und Projekte in Bayern selbst planen und durchführen.
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Freiwilliges Engagement in Deutschland

Der Deutsche Freiwilligensurvey (FWS) ist eine repräsentative telefonische Befragung zum freiwilligen Engagement in Deutschland, die sich an Personen ab 14 Jahren richtet. Die Daten des Freiwilligensurveys wurden bislang fünf Mal in den Jahren 1999, 2004, 2009, 2014 und 2019 erhoben. Die Ergebnisse des Freiwilligensurvey sind wichtig für die Gestaltung der Engagementpolitik von Bund, Ländern und Kommunen. Sie sind auch für Vereine, Verbände, Stiftungen und Bürgerinitiativen wertvoll, um etwas über gesellschaftliche Trends und den Wandel im freiwilligen Engagement zu erfahren und darauf zu reagieren.

Kurzbericht auf der Website des BMFSFJ herunterladen oder bestellen

Hauptbericht von der Website des DZA laden

Website des DZA zum Freiwilligensurvey

Wer engagiert sich freiwillig und warum? Zentrale Ergebnisse des Deutschen Freiwilligensurveys 2019
von
Nora Karnick und Céline Arriagadaim e-Newsletter des Wegweiser Bürgergesellschaft

Handlungsleitfaden: Suchtvorbeugung im Alter

Mit dem demografischen Wandel kommt es zunehmend zu gesellschaftlichen Veränderungen und die Menschen werden immer älter, bleiben aber zugleich länger jung. Herausragendes Ziel der Lebensphase 60+ ist gesundes Altern. Neben den Chancen und Freiheiten, die das Alter mit sich bringt, gibt es auch diverse Risikofaktoren. Lebensumbrüche und Veränderungen können zum vermehrten und riskanten Konsum von Alkohol und Medikamenten führen. Das Alkohol und Medikamente oft unbewusst und stärker als in jungen Jahren massive gesundheitliche Risiken im Alter bewirken, ist vielen nicht bekannt. Hier besteht nach wie vor ein großes Informationsdefizit – sowohl bei der Endzielgruppe Senior*innen als auch bei den Multiplikator*innen im Bereich der Seniorenarbeit und Altenhilfe.

Vor diesem Hintergrund wird das „Tabuthema“ Sucht im Alter aufgegriffen: Das Modul „Stark bleiben. Suchtfrei alt werden.“ der NRW-Landeskampagne „Sucht hat immer eine Geschichte“ ist ein Angebot zur Gesundheitsförderung und Suchtprävention älterer Menschen und wird gefördert vom Ministerium sowie den gesetzlichen Krankenkassen. Die Kampagne richtet sich an Senior*innen (60+) sowie deren Angehörige und Multiplikator*innen aus der Seniorenarbeit NRW. Die Angebote und Möglichkeiten von „Stark bleiben“ sind vielfältig und das Ziel des Projektes ist es unter anderem, die Altenhilfe mit der Suchthilfe und -prävention bekannt zu machen und langfristige Strukturen und Unterstützungsmöglichkeiten aufzubauen.

In der letzten Woche ist der Handlungsleitfaden „Suchtvorbeugung im Alter“ mit ergänzendem Materialheft erschienen. Die Publikation richtet sich an Multiplikator*innen aus der Seniorenarbeit und Fachkräfte für Suchtvorbeugung.

Handlungsleitfaden “Suchtvorbeugung im Alter” zum Download auf der Website der Ginko-Stiftung für Prävention